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Jakobi-Markt 2012: Aktualisiert - dank Sonne doch noch Parkflächen - Nahverkehr sollte dennoch mit dem Fahrrad oder ÖPNV anreisen

Geschrieben am 23.07.12 um 16:37 Uhr.  

 

Rietberg-Mastholte. Aufatmen bei den Organisatoren des traditionellen Jakobi-Marktes. Zu dem Krammarkt im Herzen des Rietberger Stadtteiles werden an diesem Mittwoch, 25. Juli, nicht zuletzt angesichts der guten sommerlichen Witterung fünfstellige Besucherzahlen erwartet. Bis zum heutigen Montag stand nicht fest, ob auf landwirtschaftlichen Äckern Parkplätze in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen können, zu sehr von Regen getränkt waren die Böden.

 

"Der Sommerstart mit viel Sonne schon am Sonntag aber hat es möglich gemacht. Die Bauern konnten die Getreideernte beginnen und stellen uns nun Flächen zur Verfügung", freut sich Beigeordneter Dieter Nowak für die Stadt Rietberg, die den Markt veranstaltet. Größere Parkplätze neben den normalen Stellflächen, etwa im Industriegebiet, werden nun ausgewiesen an der Lippstädter Straße, an der Rietberger Straße/Ecke im Busche sowie auch an der Straße In der Rieke/Ecke im Busche. Die Stadt empfiehlt aber weiterhin auch, aus der näheren Umgebung mit dem Fahrrad anzureisen oder Pkw-Fahrgemeinschaften zu bilden. "Bekanntlich ist Jakobi ein gemütlicher Markt, bei dem man immer wieder gute Bekannte trifft", so Nowak, "und dann würde manch einer in geselliger Runde sicher gerne auch ein kühles Bier genießen. Deshalb empfiehlt sich als Alternative auch die Nutzung des ÖPNV. Der Omnibusverkehr zwischen Rietberg und Lippstadt taktet im Stundenrythmus. So kann man beruhigt feiern, einkaufen und sicher nach Hause kommen."

 

Die Linie 80.1 fährt ab 8.20 Uhr etwa im 60-Minutentakt nach Rietberg, Haltestellen sind in Mastholte an der Dawestraße und an der Birkenallee, also ganz nah am Veranstaltungsgelände. In Mastholte ist der Bus jeweils gegen X.25 Uhr, letztmalig in Richtung Rietberg fährt er um 23.35 Uhr. Nach Lippstadt kommt man von Mastholte aus ab etwa 7.53 Uhr im Stundentakt bis 21.53 Uhr. Die Fahrpläne hängen an den Haltestellen aus.

Rietberg, 19.7. 2012. Er zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Großveranstaltungen im Rietberger Stadtgebiet. Sein Bekanntheitsgrad im Umland steht den Karnevalsumzügen in nichts nach. In der kommenden Woche, genau am Mittwoch, 25. Juli, verwandelt sich der Stadtteil Mastholte in eine ganz besondere Bummelmeile - der traditionelle Jakobi-Markt mit dem Zigeunerball am Vorabend steht an.

Bis in das 18. Jahrhundert reicht diese Form der Sommerveranstaltung zurück. Am Jakobi-Tag schieben sich fünfstellige Besucherscharen über die Lippstädter Straße, lauschen den Präsentationen der fahrenden Händler, decken sich mit nützlichen und schönen Dingen ein und sind immer wieder fasziniert von Vielfalt und Vielseitigkeit, denn: auf Jakobi gibt es (fast) alles, was den täglichen Bedarf deckt. Pferdebalsam für die Gesundheit, Putztücher für einen sauberen Haushalt, Bekleidung für Jung und Alt, Gewürze für die raffinierte Küche undundund. Zehntausende von Besuchern wissen alljährlich das besondere Flair zu schätzen.

Indes mit einem Umstand haben die Veranstalter in diesem Jahr wohl zu kämpfen. Die erheblichen Regenfälle der vergangenen Wochen haben die Parkflächen im Nahbereich der Veranstaltung - die jedes Jahr zur Verfügung stehenden landwirtschaftlichen Flächen - erheblich aufgeweicht. Nach jetzigem Stand sind sie für Parkzwecke nicht nutzbar. Beigeordneter Dieter Nowak setzt allerdings auf die prognostizierte Wetterverbesserung und ist optimistisch, dass noch rechtzeitig Flächen zur Nutzung aufbereitet werden können: "Auf jeden Fall wird kein Besucher, der ordnungsgemäß ausgewiesene Parkflächen ansteuert mit seinem Fahrzeug im Acker versinken müssen. Wir sorgen für Ausgleich an anderen Stellen, sollten die gewohnten Bereiche aufgrund des nassen Untergrundes gesperrt werden müssen. Zum Glück haben wir die großrahmigen Gewerbegebiete, die reichlich festen Parkraum bieten. Aber diese sind eben nicht direkt am Veranstaltungsgelände, hier müsste ein entsprechender Fußweg zurückgelegt werden."

Und so richtet Nowak einen Apell speziell an die Besucher aus Rietberg: "Wir sind eine Fahrradstadt. Wer Warteschlangen auf den Straßen und Parkplatzzufahrten vermeiden möchte, der sollte mit dem Rad anreisen. Die Wetterexperten sagen für den Jakobitag mittlerweile eine gute Witterung voraus. Ideal also, um eine sommerliche Radtour mit dem Marktbesuch zu verbinden." Zudem könnten sich auch Nachbarn und Freunde zu Fahrgemeinschaften zusammenschließen und so mit dazu beitragen, dass die Zahl anreisender Autos in einem geringeren Rahmen gehalten werden könnte.

Autofahrern aus Rietberg-Mitte, Neuenkirchen, Varensell, Westerwiehe, Verl, Gütersloh und Bielefeld empfiehlt die Stadtverwaltung schon bei der Anreise darauf zu achten, nicht nur über die Rietberger Straße anzureisen. Dort gibt es keine größeren Stellflächen. "Am besten kommen Besucher aus diesem Bereich über die Triftstraße oder den Graswinkel und münden dann auf die Langenberger Straße mit ihrem großen Gewerbegebiet. Wer aus Richtung Lippstadt kommt findet Parkraum unter anderem am Werk Röhr", erklärt Nowak.

Die Verwaltung weist auch darauf hin, dass aufgrund der Großveranstaltung die Landstraße 782 (Langenberger Straße/Lippstädter Straße) zwischen den Einmündungen Bresser Straße und Westenholzer Straße vom 24. Juli, 9 Uhr, bis 26. Juli, 14 Uhr für den Durchgangsverkehr voll gesperrt ist. Eine Umleitungsstrecke wird rechtzeitig ausgeschildert.



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